17. Runde 15. April 2000:
Union Neuhofen - TSV Grein 5:3 (1:0)
Sportplatz Neuhofen, sonnig, 150 Zuseher
Tore: 1:0 M. Hausberger (9.), 2:0 M. Hausberger (49.), 2:1 (59.), 3:1 Reikersdorfer (69.), 3:2 (70.), 4:2 Eigentor (75.), 5:2 Kunes/Elfer (89.), 5:3 (90.)
Aufstellung:
| Name | Note | Kartenstatistik |
| Wolfgang Danzer | **** |
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| Reinhard Bauer | *** |
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| Michael Schuller | *** |
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| Ernst Höllmüller (K) | **** |
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| Roman Galtberger | *** | Gelb - Foul |
| Martin Flatzlsteiner | *** |
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| Franz Höllmüller | *** |
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| Franz Jetzinger | *** |
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| Mario Hausberger | ***** |
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| Michal Kunes | ** |
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| Wolfgang Hausberger | ** |
* spielt eine Liga zu hoch ** könnte mehr *** ging so **** zeigte schon einiges ***** Spitzenspiel ****** sollte in einer höheren Spielklasse spielen - zu kurzer Einsatz
Auswechslungen:
| eingewechselter Spieler | Note | Minute | ausgewechselter Spieler |
Leopold Reikersdorfer | *** | 63. | Franz Höllmüller |
Kurt Luegmayer | *** | 70. | Wolfgang Hausberger |
Schiedsrichter Miedler:
etwas Heimtendenz spürbar, war aber eher unauffällig
Bericht:
Nach 3 Nullnummern in einem Spiel 5 erzielte Tore!
Neuhofen kann doch noch gewinnen. Gegen 10 Greiner erzielte man gleich 5 Volltreffer, außerdem zum ersten Mal im Frühjahr Neuhofen ohne Ausschluss.
Neuhofen, nach den schwachen Leistungen in den letzten Partien an einigen
Positionen verändert, begann das Spiel gleich resolut und Michal Kunes verschoss
gleich in den ersten Minuten einen Freistoß aus guter Position. Im nächsten
Versuch in der 9. Minute machte er es dann besser, der Tormann konnte seinen
Schuss nicht bändigen und Mario Hausberger verwertete den Abpraller zum 1:0.
Damit war die 355 Minuten dauernde Torsperre aufgehoben. 10 Minuten später hätte
es auch schon 2:0 stehen können, als sich Franz Jetzinger einen langen Corner
von Franz Höllmüller schön mitnahm und gefährlich aufs Greiner Tor schoss. Grein
versuchte über die Flanken zum Erfolg zu kommen, doch die Außendecker der
Neuhof'ner (Höllmüller und Schuller) schirmten ihre Gegenspieler gut ab. Den
ersten wirklich gefährlichen Schuss in Richtung Neuhof'ner Tor konnten die
mitgereisten Greiner Fans erst in der 27. Minute registrieren. Grein musste ab
der 32. Minute mit 10 Mann auskommen, da ein Greiner nach einem unnötigen Foul
an Ernst Höllmüller mit Gelb/Rot vom Platz gestellt wurde. In der Endphase der
ersten Halbzeit versuchte es Neuhofen mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen,
doch es blieb vorerst beim 1:0.
Nach dem Wechsel spielte Neuhofen ruhig und konzentriert weiter. Der Lohn dafür
war ein Traumtor von Mario Hausberger, der sich einen weiten Pass von Michael
Schuller lehrbuchmäßig herunterstoppte, seinen Bewacher aussteigen ließ und
überlegt ins kurze Eck einschoss. Danach wurde man in den Reihen der Neuhof'ner
weider etwas nachlässig und unkonzentriert. So kam Grein zu immer besseren
Tormöglichkeiten. Durch einen Kopfball nach einem Freistoß gelang den Gästen der
Anschlusstreffer. Danach herrschte für kurze Zeit etwas Hektik in der Neuhof'ner
Abwehr, doch als Leopold Reikersdorfer, der kurze Zeit vorher für Franz
Höllmüller eingewechselt wurde, sich nach einem Pass von Mario Hausberger
kraftvoll durchtankte und das 3:1 fixierte, schien alles gelaufen. Doch schon im
nächsten Angriff verkürzten die Gäste aus Grein wieder auf 3:2. Grein setzte nun
alles auf eine Karte und kam zu einigen guten Chancen. In der 75. Minute dann
allerdings die Vorentscheidung zu Gunsten der Heimelf. Der Greiner Goalie
verfehlte eine Flanke von der linken Seite und ein zurückgelaufener Verteidiger
lenkt den Ball ins eigene Tor. Danach versuchte es Grein mit dem Mute der
Verzweiflung. Die beste Möglichkeit um noch einmal heranzukommen hatten sie mit
einem tollen Freistoß 6 Minuten vor dem Ende, doch Wolfgang Danzer war auf dem
Posten und konnte den Schuss parieren. In den Schlussminuten war Grein in der
Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse, so konnte Franz Jetzinger nur mit einem
Foul im Strafraum gestoppt werden. Den verhängten Elfmeter verwertete Michal
Kunes souverän. Der Freude tat auch das 5:3 für Grein durch einen tollen
Weitschuss, den Libero Reinhard Bauer noch abfälschte, in der Schlussminute
keinen Abbruch mehr. (By Bronco)