26. Runde 17. Juni 2000:
SV Petzenkirchen - Union Neuhofen 6:2(4:0)
Sportplatz Petzenkirchen, sonnig, 150 Zuseher
Tore: 1:0 (7.), 2:0 (18.), 3:0 (31.), 4:0 (32.), 4:1 Reikersdorfer (50.), 4:2 E. Höllmüller (54.), 5:2 (74.), 6:2 (76.)
Aufstellung:
| Name | Note | Kartenstatistik |
| Wolfgang Danzer | ** |
|
| Franz Höllmüller | **** |
|
| Michael Schuller | *** |
|
| Kurt Hausberger | ** |
|
| Martin Flatzelsteiner | *** |
|
| Ernst Höllmüller (K) | *** | Gelb - Foul |
| Alois Sonnleitner | ** | Gelb - Kritik |
| Michal Kunes | ** | Rot - Insultierung |
| Leopold Reikersdorfer | **** | Gelb - Foul |
| Wolfgang Hausberger | ** |
|
| Kurt Luegmayer | ** |
* spielt eine Liga zu hoch ** könnte mehr *** ging so **** zeigte schon einiges ***** Spitzenspiel ****** sollte in einer höheren Spielklasse spielen - zu kurzer Einsatz
Auswechslungen:
| eingewechselter Spieler | Note | Minute | ausgewechselter Spieler |
| Leopold Luegmayer | - | 80. | Wolfgang Hausberger |
| Joachim Schuller | - | 84. | Kurt Luegmayer |
Schiedsrichter:
hatte mit der Partie keine Probleme, Rote Karte war gerecht
Bericht:
Eine schlechte Saison mit einer katastrophalen Leistung beendet!
Neuhofen wirkte unmotiviert, verschlief die erste Halbzeit und ging mit 2:6 unter.
Von Beginn an war die Heimelf die dominante Mannschaft auf dem Platz und hatte
bereits in der dritten Minute eine große Möglichkeit, doch Wolfgang Danzer
konnte einen Schuss aus spitzem Winkel abwehren. In der siebenten Minute brachte
Neuhofen den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und Petzenkirchen gelang das
1:0 durch einen Schuss von der Strafraumgrenze. Neuhofen konnte sich in der
Anfangsphase kaum befreien und hatte immer wieder Schwierigkeiten mit dem
schnellen und präzisen Kombinationsspiel der Heimischen. In der 18. Minute
klärte zunächst Leopold Reikersdorfer, der Neuhofen verlässt und zum SKU
Amstetten wechselt, nach einem Corner auf der Linie, doch der Ball sprang genau
einem Petzenkirchner Spieler an den Kopf und dieser köpfte ohne Probleme zur
2:0-Führung für Petzenkirchen ein. Erst in der 20. Minute gelang Neuhofen der
erste halbwegs gute Angriff, der aber mit einem zu harmlosen Kopfball auf das
Petzenkirchner Tor endete. Das 3:0 viel ebenfalls nach einem Corner und wieder
brachte die Neuhof'ner den Ball nicht weg, ehe der Petzenkirchner Stürmer das
Tor erzielte. Nur eine Minute später stand es schon 4:0, denn die Neuhof'ner
Abwehr war zu weit aufgerückt und Petzenkirchen war clever genug, diesen Umstand
eiskalt zu nützen. In der 37. Minute hatte Neuhofen bei einem Freistoß an die
Latte noch einmal Glück. Die Union Neuhofen verzeichnete in der 38. Minute die
bis dahin größte Torchance, als Michal Kunes herrlich auf Ernst Höllmüller
ablegte, doch dieser scheiterte am gut postierten Keeper. Kurz vor der Pause
hatte Neuhofen noch einmal zwei gute Möglichkeiten auf einen Anschlusstreffer,
doch Kurt Luegmayer und Ernst Höllmüller scheiterten. In der Nachspielzeit der
ersten Halbzeit wurde Michal Kunes, nachdem er brutal von einem Petzenkirchner
Spieler gefoult wurde, ausgeschlossen, da er nachschlug.
Nach dem Wechsel wirkte Neuhofen wesentlich aggressiver und bissiger.
Petzenkirchen schien sich schon sicher zu fühlen und plötzlich stand es nur mehr
4:2. Zuerst verwertete Leopold Reikersdorfer einen langen Pass von Franz
Höllmüller und dann gelang Kapitän Ernst Höllmüller nach einer Flanke das 4:2.
Danach drückte Neuhofen, obwohl man nummerisch unterlegen war. Petzenkirchen war
auf einmal fehleranfälliger und Neuhofen fand einige gute Chancen auf weitere
Tore vor. Zuerst kam Kurt Luegmayer im Petzenkirchner Strafraum zu kurz und dann
vergab Wolfgang Hausberger die Chance auf das 4:3, denn der Ball rollte nach
seinem Schuss ganz knapp am Tor vorbei. Nach rund 60 Minuten festigte sich
Petzenkirchen aber wieder und kam wieder zu einigen Möglichkeiten. Einmal klärt
Wolfgang Danzer, dann Michael Schuller knapp vor der Linie, doch in der 74.
Minute die endgültige Entscheidung durch einen vermeidbaren Kopfballtreffer.
Zwei Minuten darauf stellte Petzenkirchen durch einen schönen Freistoß den alten
4-Tore-Vorsprung wieder her. Neuhofen versuchte aber weiterhin nach vorne zu
spielen und Kurt Luegmayer vergab in der 80. Minute, kurz vor seiner
Auswechslung, eine gute Torgelegenheit durch einen etwas misslungenen
Fallrückzieher.
Für Neuhofen kommt das Ende der Saison sicherlich nicht zu früh, denn im Moment
gibt es einige Probleme, die man nun über die Sommerpause in Griff bekommen
sollte. Mit dem 10. Platz wurde gerade das Minimalziel - nicht abzusteigen -
erreicht. Wenn man nächstes Jahr nicht wieder bis zur letzten Runde um den
Klassenerhalt zittern möchte, dann muss sich in Zukunft einiges von allen Seiten
ändern. (By Bronco)