1. RUNDE - 19.8. 2000: SV Petzenkirchen - Union Neuhofen 3:1 (1:0)
35.min Sklinsky 1:0
54. min Flatzelsteiner (Eigentor) 2:0
67. min Sklinsky 3:0
90. min M. Schuller 3:1
Neuhofen: Jetzinger (4), R. Bauer (2), M. Schuller (3), Putz (3 - Gelb/Foul), Flatzelsteiner (2), E. Höllmüller (3), F. Höllmüller (1), Hofmarcher (2), K. Luegmayer (2), M. Hausberger (2), Stehlik (4 - Gelb/Kritik).

Ersatzbank: Roth, W. Hausberger, L. Luegmayer II, Sonnleitner, Galtberger (2)

Wechsel:

Galtberger

67.

F. Höllmüller
Ergebnisse 1. Runde:
SV Erlauf - KSV Böhlerwerk 2:0
Union Haag - SV Mauer 1:4
SV Petzenkirchen - Neuhofen 3:1

SV Münichreith - SC Wieselburg 0:4
SCU Wallsee - Union Biberbach 1:0
ASK Ybbs - TSV Grein 0:7
SCU Gresten - SV Leiben 2:4

Tabelle 1. Runde:

1 Wieselburg 6 +5
2 Grein 3 +7
3 Mauer 3 +3
4 Petzenkirchen 3 +2
5 Erlauf 3 +2
6 Leiben 3 +2
7 Wallsee 3 +1
8 Biberbach 0 -1
9 Union Neuhofen 0 -2
10 Böhlerwerk 0 -2
11 Gresten 0 -3
12 Haag 0 -3
13 Münichreith 0 -4
14 Ybbs 0 -7
Presse:
SV Petzenkirchen - Union Neuhofen 3:1.
In einem Spiel mit wenig Torszenen gelang den Hausherren aus der ersten wirklichen Chance, einem Weitschuss von Sklinsky, der 1:0-Führungstreffer. Neuhofen suchte sein Heil in der Offensive und versuchte den Ausgleich zu erzielen, kam aber nie wirklich gefährlich vor das Tor der Hausherren. In der 54. Minute fälschte Flatzlsteiner im Hineinrutschen einen Ball unhaltbar für Franz Jetzinger, der sein Debüt im Gehäuse der Union Neuhofen feierte, ins eigene Tor ab. Nach einem schnell abgespielten Freistoß, bei dem die Abwehr der Gäste nicht schnell genug reagierte, gelang Miloslav Sklinsky sein zweites Tor in diesem Spiel (67.). Erst in der Nachspielzeit konnte Michael Schuller, Sohn von Neuhofen-Trainer Wolfgang Schuller, mit einem herrlichen Freistoßtor einen Treffer aufholen, der aber nichts mehr an der Niederlage änderte. (NÖN Amstetten)

Petzenkirchen - Neuhofen 3:1. Petzenkirchen diktierte 90 Minuten lang das Geschechen (NÖ-Sport)

Spieler der Runde:
Zum ersten Spieler der Runde wurde Michael Schuller gewählt. Der Verteidiger, der in den letzten Jahren immer einer der fleißigsten Spieler war, schoss den Neuhof'ner Ehrentreffer in der letzten Minute des Spiels. Zwar konnte auch er der Neuhof'ner Abwehr in den entscheidenden Situationen keinen wirklichen Halt geben, doch es war sehr impossant, wie er sich in der letzten Minute den Ball nahm, auflegte und für den Tormann unhaltbar ins Kreuzeck donnerte. Seinen letzten Treffer erzielte er übrigends in der Saison 1998/99.

>>> Spielbericht U23

Kalte Dusche für Neuhofen bei tropischer Hitze!
Petzenkirchen war die bessere Mannschaft, siegte aber wieder einmal nur Dank der Legionäre. Bei Neuhofen zeigten sich Abstimmungsschwierigkeiten und Abwehrschwächen.

Foto: UNO63.com/ArchivBeim Schlusspfiff waren alle Neuhof'ner Kicker abgekämpft, müde und schwitzten wie in der Sauna. Sie hatten alles gegeben, doch gegen Petzenkirchen war die Leistung einfach zu dürftig. Neuhofen hatte gut mitgespielt, aber in den entscheidenden Momenten waren die Heimischen einfach besser, schneller oder cleverer. Nach dem 3:0 war die Partie entschieden, trotzdem verschwendete man  keinen Gedanken ans Aufgeben. Wenigstens gelang in der letzten Minute dieses Spieles bei schweißtreibenden Temperaturen doch noch ein Tor - ein wunderschönes noch dazu. Es war zwar zu wenig, aber der Treffer sollte Auftrieb für die nächsten schweren Aufgaben geben.

Foto: UNO63.com/ArchivGleich zu Beginn war Feuer am Dach, als Petzenkirchens Jaroslav Moudry einen weiten Pass im Neuhof'ner Strafraum beinahe noch erwischte, doch er rutschte daneben. Die erste gute Aktion für die Neuhof'ner wurde mit einem herrlichen Wechselpass eingeleitet, die Direktabnahme von Ernst Höllmüller verfehlte das Tor aber doch um einige Meter. Danach sahen die zahlreichen Zuseher in Petzenkirchen ein Abtasten beider Mannschaften. Erst in der 22. Minute verfehlte ein Stehlik-Kopfball das Petzenkirchner Gehäuse nur um wenige Zentimeter. Mit dieser Aktion bekam die Partie Farbe und auch in der nächsten Aktion war Toni Stehlik beteiligt. Er erkämpfte sich an der Seite den Ball und versuchte den Ball zur Mitte zu bringen, doch der Petzenkirchen-Keeper Rottenschlager konnte den Ball sicher Foto: UNO63.com/Archivabfangen. In der 30. Minute der erste wirklich gefährliche Schuss der Heimelf auf das Tor von Franz Jetzinger, der sein Debüt im Neuhof'ner Tor gab und eine sehr solide Leistung erbrachte. In der 35. Minute hielt er zunächste einen schwach geschossenen Freistoß ohne Probleme, doch nur Sekunden später kam Petzenkirchens Legionär Miloslav Sklincky an den Ball und zog aus 25 Metern ab. Der Schuss sprang von der Latte ins Tor - 1:0 für Petzenkirchen. Nach dem Führungstreffer war es für einige Minuten totenstill auf der Tribüne. Vor der Pause hatte Mario Hausberger noch eine gute Ausgleichsmöglichkeit, als er nach einem Hofmarcher-Freistoß ungehindert zum Kopfball kam, doch dieser fiel viel zu schlecht aus und der Ball kullerte ins Torout.

Foto: UNO63.com/ArchivNach der Pause gab es wieder einige Anlaufschwierigkeiten für beide Teams. In der 53. Minute tankte sich Mario Hausberger geschickt auf  der rechten Seite durch, doch sein Stanglpass endete beim SVP-Tormann. Praktisch im Gegenstoß eine gefährliche Torchance für die Wagner-Elf aus Petzenkirchen, die Martin Flatzelsteiner zu entschärfen versuchte, den Ball beim Hineinrutschen aber ins eigene Tor beförderte - unhaltbar für Franz Jetzinger. Nach einer Stunde die nächste tolle Chance für Petzenkirchen, als sich eine Weitschussgranate an die Latte senkte, doch diesmal sprang der Ball wieder ins Feld zurück und es blieb beim 2:0. Petzenkirchen war in dieser Phase des Spiels die dominierende Mannschaft und drängte Neuhofen in die eigene Spielhälfte. Nach 67 gespielten Minuten führte ein schnell ausgeführter Freistoß, bei dem die Neuhof'ner Hintermannschaft etwas desorientiert wirkte, zum 3:0. Den Treffer schoss abermals Miloslav Sklincky. Erst nach dem 3:0 kam Neuhofen wieder besser ins Spiel und verzeichnete einige Warnschüsse in Richtung Petzenkirchen-Tor, doch alle fielen zu schwach aus. In der letzten Minute gab Schiedsrichter Tastl einen Freistoß an der Strafraumgrenze der Heimmannschaft. Michael Schuller schnappte sich das Leder und legte es sich auf. Sein präziser Freistoß landete genau im Kreuzeck, sodass Rottenschlager, wie vom Schlag getroffen, gar nicht reagierte. Wenigstens ein schöner Abschluss eines durchwachsenen Spiels für die Neuhof'ner, die jetzt wieder Selbstvertrauen tanken müssen, damit im ersten Heimspiel nicht wieder eine Niederlage droht. (by Bronco)