| 12. min |
Leimhofer |
0:1 |
| 21. min |
Crkva/Elfer |
0:2 |
| 29. min |
Stehlik |
1:2 |
| 46. min |
Hofmarcher |
2:2 |
| 47. min |
Stehlik |
3:2 |
| 65. min |
Tüchler |
3:3 |
|
| Neuhofen:
W. Danzer (1), Kunes (3), Putz
(3 - Gelb/Foul), M. Schuller (3), Flatzlsteiner (3), L. Luegmayer II
(2 - Gelb/Foul), Hofmarcher (3), K. Luegmayer (2), Bauer (2), M.
Hausberger (2), Stehlik (4). Ersatzbank:
Roth, Gruber, M. Stöger, K.
Hausberger (-), F. Höllmüller (2).
Wechsel: |
| F. Höllmüller |
70. |
L. Luegmayer |
| Hausberger |
80. |
Flatzelsteiner |
|
Ergebnisse 17. Runde:
Union Neuhofen - Böhlerwerk 3:3
SV Mauer - TSV Grein 0:3
Union Haag - Union Biberbach 0:3
SV Petzenkirchen - Wieselburg abg.
ASK Ybbs - SV Leiben 2:1
SCU Wallsee - SV Erlauf 1:0
SV Münichreith - SC Gresten abg. |
Tabelle
17. Runde: |
| 1 |
Petzenkirchen |
+27 |
40 |
| 2 |
Wieselburg |
+29 |
38 |
| 3 |
Grein |
+26 |
34 |
| 4 |
Leiben |
+1 |
24 |
| 5 |
Union
Neuhofen |
-3 |
24 |
| 6 |
Gresten |
+3 |
23 |
| 7 |
Münichreith |
-1 |
21 |
| 8 |
Erlauf |
-7 |
20 |
| 9 |
Mauer |
+3 |
19 |
| 10 |
Böhlerwerk |
-2 |
19 |
| 11 |
Biberbach |
-2 |
15 |
| 12 |
Ybbs |
-19 |
15 |
| 13 |
Haag |
-21 |
12 |
| 14 |
Wallsee |
-30 |
10 |
|
Presse:
Union Neuhofen - KSV Böhlerwerk 3:3. Ein rassiges Derby
entwickelte sich am Neuhofner Fußballplatz. Bei beiden Mannschaften war ein starker
Aufwärtstrend zu verzeichnen, was Laufstärke, Kreativität und Einsatzwillen betraf. Die
Gastelf lag nach gut zwanzig Minuten schon mit 2:0 voran, nach dem Anschlusstreffer von
Stehlik schöpften die Heimischen aber wieder Hoffnung. Nach der Pause verschliefen die
Böhlerwerker den Start total und kassierten innerhalb von nur einer Minute zwei Treffer.
Tüchler konnte jedoch erneut ausgleichen und somit trennten sich beide Teams mit einem
gerechten Remis. (NÖN Amstetten) |
Spieler der Runde:
Auf so ein Spiel von Toni Stehlik wartete man in
Neuhofen schon seit Saisonbeginn. Endlich einmal zeigte der Tscheche im Dienste der
Neuhof'ner seinen Torriecher. Mit den beiden Toren im Spiel gegen Böhlerwerk hat er schon
genauso viele wie im ganzen Herbst, wo ihm gegen Mauer
und Erlauf jeweils ein Treffer gelang. >>> Spielbericht U23 |
|
Neuhofen zeigte Moral und Kampfgeist
Es begann wie im Spiel gegen Petzenkirchen: unnötiges 0:1, Foulelfmeter und 0:2 - doch
diesmal fightete das Neuhof'ner Team zurück und führte sogar mit 3:2. Eine Unachtsamkeit
führte aber zum gerechten 3:3-Endstand.
Nach dem
Ehrenanstoß, vorgenommen von Raika-Direktor Franz Aigner, begann Neuhofen wie aus der
Pistole geschosssen. Mario Hausberger, trotz
chronischer Abschlussschwäche noch immer Führender der internen Torschützenliste,
spielte nach mustergültigem Konter ideal für Toni
Stehlik auf, doch dieser vergab die erste gute Möglichkeit. Danach entwickelte sich
auf dem klitschigen Boden ein abwechslungsreiches Spiel. In der 12. Spielminute bekam
Böhlerwerk auf der linken Verteidigungsseite Neuhofens einen Freistoß zugesprochen.
Neuhofen-Keeper Wolfgang Danzer stehlte seine
Mauer schlecht und diesen Umstand nützte Böhlerwerks Leimhofer aus und überraschte
Danzer mit einem Direktschuss, der genau passte. Neuhofen regierte geschockt nach dem
unnötigen Gegentor und Böhlerwerk war Herr der Lage am immer tiefer werdenden Rasen.
Robert Crkva, tschechischer Legionär der Gäste, kam in der
19. Minute alleine vor dem Tor zum Schuss, doch er verfehlte das Ziel deutlich. Zwei
Minuten darauf entschied Schiedsrichter Weißenböck nach einem klaren Foul von Jürgen Putz, der aber sonst eine recht gute Partie
spielte, im Strafraum auf Elfmeter. Crkva, der vorher noch die große
Chance ausgelassen hatte, zeigte beim Elfmeter keine Nerven und
verwandelte trocken zur 2:0-Führung für die Mannschaft der Gäste.

Nun wachte Neuhofen aber allmählich auf.
Man wollte nicht eine weitere Niederlage hinnehmen. So fanden die
Heimischen auch zu einigen Möglichkeiten. Libero Michal Kunes
überraschte KSV-Goalie Huber beinahe mit einem Kunstschuss, doch mit Müh
und Not konnte Huber doch noch klären. Aus einem Gestocher besorgte dann
Toni Stehlik, dessen letztes Meisterschaftstor auf den 15. Oktober 2000
datiert, den Anschlusstreffer. Neuhofen schöpfte nun wieder Hoffnung,
konnte aber bis zu Pause kaum noch Tormöglichkeiten erspielen. Die Gäste
kamen vor dem Seitenwechsel ebenfalls zu keiner weiteren Torchance mehr.
Nach dem Seitenwechsel brauste zunächst der Neuhof'ner Angriffstornado
über die Böhlerwerker hinweg. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt,
da musste Böhlerwerks Schlussmann Huber einen scharfen Freistoß von
Michael Hofmarcher, der auch im Herbst in Böhlerwerk einen Treffer
erzielte, zum 2:2-Ausgleich passieren lassen. Keine weiteren 60 Sekunden
später schlug nach einem Corner von Kurt Luegmayer eine
Stehlik-Kopfball-Granate im Gästegehäuse ein - 3:2 für Neuhofen. Zum
ersten Mal im Frühjahr führte die Mannschaft von Wolfgang Schuller.
Es hätte auch in dieser Tonart weitergehen
können. In der 55. Minute tankte sich Mario Hausberger herrlich durch
und kam alleine vor Huber zum Schuss, schoss aber direkt den KSV-Keeper
an. Drei Minuten darauf legte Toni Stehlik, der gegenüber dem Spiel in
Ybbs nicht wiederzuerkennen war, ideal für Kurt Luegmayer ab, doch
Luegmayer zögerte zu lange und verstolperte die Möglichkeit auf einen
weiteren Treffer. In der 63. Minute probierte sich Toni Stehlik dann
sogar als Freistoßschütze, doch seinen Freistoß konnte Huber parieren.
So kam es wie es kommen musste. Nach einem Corner gelang Böhlerwerk in
der 65. Minute aus einem Gestocher der Ausgleich zum 3:3.
Neuhofen ließ sich aber nicht beeindrucken
und erarbeitete weiterhin gute Möglichkeiten. In der 71. Minute knallte
Mario Hausberger, dem Momentan auch Göttin Fortuna nicht gut gesonnen
ist, den Ball aus knapp 3 Metern an die Querlatte. Die Böhlerwerker
Truppe versteckte sich allerdings auch nicht und hatte bei einigen
Schüssen, die das Tor von Wolfgang Danzer knapp verfehlten ebenfalls
wenig Glück. Weitere Möglichkeiten boten sich den Gästen aus Freistößen
knapp außerhalb des Strafraums, die aber alle nichts einbrachten.
Auffallend war allerdings, das Böhlerwerk zu 8 solchen
Standardsituationen kam, während Neuhofen ganze 2 Freistöße aus dieser
Distanz für sich verbuchen konnte.
Der vierte Treffer wollte keiner Mannschaft gelingen. Während
Böhlerwerks Schüsse knapp am Tor vorbei gingen, haderte Neuhofen mit
einem weiteren Stangenschuss. Einen herrlichen Volleyschuss von Toni
Stehlik, der nicht zu unrecht zum Spieler der Runde gewählt wurde,
konnte KSV-Tormann Huber mit einer ebenso herrlichen Parade an die
Stange lenken und rettete somit den Gästen einen Punkt. (by Bronco)
|