| 3. min |
Schön |
1:0 |
| 11. min |
Haizinger/Elfer |
2:0 |
| 30. min |
L.
Luegmayer II |
2:1 |
| 50. min |
Schön |
3:1 |
| 51. min |
Kowalsky |
4:1 |
| 55. min |
Einsiedl |
5:1 |
| 73. min |
Einsiedl |
6:1 |
| 87. min |
Höfler |
7:1 |
| 88. min |
Schön |
8:1 |
|
| Neuhofen:
W. Danzer (1), Kunes (2), Putz
(2), M. Schuller (2), Bauer (1), F. Höllmüller (3), Gruber (3),
Hofmarcher (2), K. Luegmayer (2), M. Hausberger (2 - Gelb/Foul), L.
Luegmayer II (3). Ersatzbank:
Roth, G.
Höllmüller (-), Marinkovic, W. Hausberger (2), Stehlik.
Wechsel: |
| W.
Hausberger |
60. |
Putz |
| G. Höllmüller |
70. |
Gruber |
|
Ergebnisse 20. Runde:
KSV Böhlerwerk - SCU Wallsee 2:1
SV Münichreith - ASK Ybbs 2:0
SC Gresten - Petzenkirchen 1:1
SV Erlauf - Union Haag 3:2
SV Leiben - SV Mauer 1:3
Wieselburg - Union Neuhofen 8:1
Union Biberbach - TSV Grein 3:1 |
Tabelle
20. Runde: |
| 1 |
Wieselburg |
44 |
+39 |
| 2 |
Petzenkirchen |
44 |
+28 |
| 3 |
Grein |
37 |
+25 |
| 4 |
Münichreith |
27 |
+2 |
| 5 |
Gresten |
25 |
+3 |
| 6 |
Leiben |
24 |
-2 |
| 7 |
Union
Neuhofen |
24 |
-11 |
| 8 |
Erlauf |
23 |
-11 |
| 9 |
Mauer |
22 |
+5 |
| 10 |
Böhlerwerk |
22 |
-1 |
| 11 |
Ybbs |
19 |
-19 |
| 12 |
Biberbach |
18 |
0 |
| 13 |
Haag |
15 |
-24 |
| 14 |
Wallsee |
10 |
-32 |
|
Presse:
SC Wieselburg - Union Neuhofen 8:1. Nach zwei frühen Gegentreffern
konnte Neuhofen in der ersten Halbzeit durch einen Weitschuss von Leopold Luegmayer noch
auf 2:1 verkürzen, doch nach dem 3:1 kurz nach Wiederbeginn fiel die Mannschaft
auseinander und musste einen Gegentreffer nach dem anderen hinnehmen. (NÖN Amstetten) |
Spieler der Runde:
Diesmal kann es eigentlich nur einen geben - Gerhard Höllmüller. Der
39-Jährige, statt des überraschend von Beginn an spielenden Andreas Gruber eingewechselt wurde, zeigte als einer
der wenigen bei diesem großen Rückstand noch Kämpferqualitäten. Zwar konnte er das
Debakel nicht verhindern, doch wären andere mit seinem Einsatzwillen ans Werk gegangen,
wäre es sicherlich nicht soweit gekommen. >>> Spielbericht U23 |
|
Schützenfest für Wieselburg
Neuhofen kämpfte in den ersten 45 Minuten, in den zweiten 45 Minuten ging dafür gar
nichts mehr. Nach dem 1:3 in der 50. Minute resignierte die Neuhof'ner Elf und kassierte
noch weitere 6 Treffer. Für Neuhofen
begannen die Probleme bereits vor dem Anpfiff. Nicht nur, dass Martin Flatzelsteiner wegen seiner Sperre
fehlte, Toni Stehlik, 4-facher Saisontorschütze,
erschien nicht und so durfte Andreas Gruber von
Beginn an im offensiven Mittelfeld ran.
Das Spiel begann auch alles andere als
optimal. Es waren noch keine 180 Sekunden gespielt, als Wieslburg einen Angriff über
links mit einem Tor krönte. Nach der Flanke von der linken Seite stand plötzlich Laszlo
Schön 3 Meter vor dem Tor - komplett ungedeckt. Schön brachte den Ball zunächst nicht
im Tor unter, da er Wolfgang Danzer anschoss, doch
das Glück stand dem Ungarn zur Seite, so prallte der Ball ab und fiel ihm erneut vor die
Beine. Beim zweiten Versuch hatte er dann keine Probleme mehr und stellte auf 1:0 für die
Gastgeber. Neuhofen hatte 5 Minuten später die große Ausgleichsmöglichkeit durch Leopold Luegmayer II. Nach einem herrlichen
Sololauf versuchte er sein Glück mit einem Flachschuss, doch Schrittwieser im Tor des SC
Wieselburg war auf dem Posten und lenkte den Ball ins Torout.
In der 11. Minute
pfiff der Schiedsrichter Elfmeter für den Heimverein. Was war passiert? In einem
Gestocher schoss ein Wieselburger Spieler, dem am Boden liegenden Michal Kunes auf die Hand. Elfmeter? Eine sehr, sehr
harte Entscheidung. Wieselburgs Haizinger trat an und versenkte den Ball zum 2:0.
Irgendwie fühlte man sich an die 1:6-Heimniederlage gegen Petzenkirchen erinnert, denn
auch dort fielen die ersten Tore in der Anfangsphase und das 0:2 war damals ebenfalls ein
verwandelter Penalty. Es sollte an diesem Tab aber noch schlimmer kommen.
Neuhofen hielt gut mit und hatte auch einige Möglichkeiten,
doch auch die Wieselburger kamen immer wieder zu Chancen, doch es blieb beim 2:0 für die
Heimischen. Andreas Gruber, der nach langem wieder
von Beginn an spielte, zeigte eine solide Leistung und fand nach einer halben Stunde die
beste Chance auf einen Anschlusstreffer vor, doch er überhob sowohl den herauseilenden
Schrittwieser als auch das Tor. Doch nur kurz darauf überrasche Leopold Luegmayer den Heimkeeper mit einem
prächtigen Weitschuss, der genau unter die Latte passte - nur noch 1:2. Neuhofen
schöpfte wieder Hoffnung, immerhin hatte man in den letzten Jahren nie gegen die
Braustädter verloren, doch diesmal sollte es wahrlich dick kommen.
Nach
dem Anschlusstreffer zeigte sich Neuhofen stärker und versuchte alles, um vielleicht doch
noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich zu schaffen, doch alleine Harald Schrittwieser im
Wieselburger Gehäuse verhinderte dies. Einen tollen Schuss von Michael "Mucki" Hofmarcher konnte der
junge Wieselburger mit der Faust parieren und auch sonst ließ er sich kein zweites Mal
mehr überraschen. Somit ging es mit dem 1:2 aus Sicht der Gäste in die Pause.
Der Beginn der zweiten Halbzeit glich den Anfangsminuten der
ersten Hälfte. Wieselburg ging spritziger und aggressiver zu Werk und konnte auch gleich
das Torkonto erhöhen. Nach einer Fehlentscheidung - nach einem Foul an Mario Hausberger ließ der Unparteiische
weiterspielen und gab kurz darauf Freistoß für die Heimelf - spielte Wieselburg den Ball
schnell ab, während Neuhofens Abwehr schlief. Nach dem Stanglpass war wie beim 1:0 wieder
Laszlo Schön zur Stelle und erhöhte auf 3:1.
Neuhofen schien nun aufzstecken, denn nur fünf Minute
später stand es schon 5:1. Zuerst überrasche Miroslaw Kowalsky Tormann Danzer mit einem Schuss aus spitzem Winkel und
dann führte eine Reihe von Fehlern zum fünften Gegentreffer. Nach einem Corner, der 3
Meter vor dem Gästegehäuse herunterfiel versteckte sich Wolfgang Danzer auf der Linie, Libero Michal Kunes berechnete den Ball falsch und verfehlte
ihn und Franz Höllmüller ließ seinen
Gegenspieler Einsiedl alleine, der sich per Kopf mit dem 5:1 bedankte. Dies war erst der
zweite Kopfballgegentreffer, den Neuhofen in der gesamten Saison hinnehmen musste.
Danach schaltete Wieselburg einen Gang zurück, blieb aber
weiterhin die tonangebende Mannschaft. Bei Neuhofen lief überhaupt nicht mehr viel
zusammen. Kam man zu Möglichkeiten, wurden sogar die besten verschleudert.
Ein
magischer Moment in der 70. Minute. Andreas Gruber,
der noch einer der besten an diesem verkorksten Samstag war, verließ das Spielfeld und
für ihn kam Gerhard Höllmüller, dessen letzter Einsatz in der Kampfmannschaft schon
einige Jahre her ist. Doch auch Gerhard Höllmüller konnte trotz Einsatz nicht recht viel
an der Situation ändern, denn nur 3 Minuten nach seiner Einwechslung gelang der Heimelf
der sechste Treffer an diesem Tag. Einsieldl war schneller als sein Bewacher Franz Höllmüller und der herauseilende Wolfgang Danzer und überhob den Neuhof'ner
Schlussmann zum 6:1.
Neuhofen kam einige Male gut vor das Wieselburger Tor, doch
selbst die besten Möglichkeiten wurden vergeben. Wieselburg beschränkte sich nur mehr
das Nötigste zu tun und kam trotzdem noch zu zwei Treffern. Zuerst gelang Höfler nach
einem Konter das 7:1 (87.) und den Schlusspunkt setzte der überragende Laszlo Schön, den Reinhard Bauer einfach nicht unter Kontrolle
brachte, eine Minute später mit dem Tor zum 8:1-Endstand.
Auch wenn die Niederlage viel zu hoch ausfiel, muss man
sagen, dass die Leistung eine einzige Katastrophe war. Keine Disziplin, keine
Lauffreudigkeit und kein Kampfgeist führen in den meisten Fällen eben zu solchen
vernichtenden Ergebnissen. (by Bronco) |