20. RUNDE - 28.4. 2001: SC Wieselburg U23 - Union Neuhofen U23 2:1 (1:0)
25. min Steiner 1:0
55. min L. Luegmayer 1:1
58. min C. Schuller/Eigentor 2:1
Neuhofen: Roth, W. Schuller, Brandstetter, M. Danzer, Marinkovic (ab 17.), C. Bauer, J. Schuller, G. Höllmüller, Gerstner, L. Luegmayer, W. Hausberger

Ersatzbank: C. Schuller.

Wechsel:

C. Schuller 46. W. Schuller
Ergebnisse U23 20. Runde:
KSV Böhlerwerk - SCU Wallsee 6:2
SV Münichreith - ASK Ybbs 0:0
SC Gresten - Petzenkirchen 1:1
SV Erlauf - Union Haag  0:1
SV Leiben - SV Mauer 2:4
Wieselburg - Union Neuhofen 2:1
Union Biberbach - TSV Grein 1:4

>>> Bericht Kampfmannschaft

Mit 10 Spielern begonnen mit 10 aufgehört
In Wieselburg plagte Trainer Wolfgang Schuller die Personalnot, sodass er zur Selbsthilfe griff und selbst einlief. Nachdem zwei weitere Spieler nachgekommen waren, spielte man zunächst wie gewöhnlich mit 11 Spielern bis Leopold Brandstetter nach einem brutalen Foul verletzt ausscheiden musste.

Foto: UNO63.com/ArchivNeuhofen musste gegen den Favoriten Wieselburg mit nur 10 Spielern starten. Um überhaupt auf diese Anzahl an Spielern zu kommen, musste sich sogar Trainer Wolfgang Schuller ein Dress überstreifen und spielte auf der Liberoposition.

Von dort konnte er sehr gut beobachten, wie Wieselburg von Beginn an das Heft in die Hand nahm und Neuhofen regelrecht einschnürte. Mit herrlichem Passspiel machte die Heimmannschaft den Neuhof'nern das Leben schwer. Geradlinige und gut kombinierte Aktionen schafften immer wieder Verwirrung in der meist konfus wirkenden Neuhof'ner Hintermannschaft und Wieselburg kam auch immer wieder zu guten Möglichkeiten. Doch die Angreifer agierten zunächst noch zu kompliziert. Wieselburg konnte bis zum Neuhof'ner Strafraum schöne Spielzüge aufziehen, doch an der Strafraumgrenze waren die Braustädter mit dem Latein am Ende. Wenn sich doch einmal eine Möglichkeit innerhalb des 16ers ergab, zeigten sich große Abschlussschwächen.

Bei Neuhofen dauerte es eine Weile, bis man selbst aktiv wurde und einige Chancen herausarbeitete. Auffallend dabei war, dass zwischen Angriff und Verteidigung oft ein 20-Meter-Loch klaffte, das sich nicht schloss.

Foto: UNO63.com/ArchivIn der 25. Minute nützte Wieselburg schließlich eine der zahlreichen sich bietenden Möglichkeiten zur 1:0-Führung, die zu diesem Zeitpunkt auch verdient war. Neuhofen probierte es mit weiten Bällen auf die beiden Stürmer Leopold Luegmayer und Wolfgang Hausberger, doch Wieselburg verstand es sich geschickt zu verteidigen. Neuhofen hatte vor dem Seitenwechsel auch noch 2 ganz dicke Möglichkeiten, so vergaben Gerhard Höllmüller (30.) und Richard "Richie" Gerstner (44.) aus aussichtsreicher Position. So stand es beim Pausenpfiff 1:0 für die Heimischen.

Nach dem Seitenwechsel schaltete sich Neuhofens Mittelfeld öfters ein und die Gäste aus Neuhofen fanden schön langsam ins Spiel. Nach einem weiten Abschlag auf Martin Danzer, der den Ball auf Wolfgang Hausberger weiterleitete, der wiederum Kapitän Leopold Luegmayer in Position brachte, gelang Neuhofens U23-Team der verdiente Ausgleich. Die Freude bei den Neuhof'ner wehrte aber nicht lange.

Nach einer Flanke wollte Christian Schuller, der seinen Bruder Wolfgang Schuller in der Pause auf der Liberoposition ablöste, in Bedrängnis den Ball am Tor vorbei ins Out befördern, doch der Ball fand den Weg ins Tor zum glücklichen 2:1 für die Hausherren. Neuhofen ließ sich aber nicht beirren und startete unter Regie von Gerhard Höllmüller und Christian Schuller eine erneute Offensive. Das Gästeteam hatte auch einige gute Einschussgelegenheiten, die besten vergaben Leopold Luegmayer und Wolfgang Hausberger.

Foto: UNO63.com/ArchivIn der 75. Spielminute wurde Leopold Brandstetter, der nicht seinen besten Tag erwischte, von einem Gegenspieler gefoult. Der Wieselburger rutschte dem jungen Neuhof'ner hinein, der versuchte über das Bein des Wieselburgers zu springen, doch der Attackierende erwischte Brandstetter fatal am Knie. Somit war das Spiel für ihn eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff vorbei. Der Übeltäter erhielt für diese rotverdächtige Aktion nur den gelben Karton präsentiert. Neuhofen musste die Begegnung, so wie man sie begonnen hatte, mit 10 Spielern beenden.

In der Schlussphase wurden die Heimischen, bedingt durch die nummerische Überlegenheit, nochmals stärker und kam, durch den Versuch der Neuhof'ner doch noch den verdienten Ausgleich zu erzielen, zu guten Chancen, die aber nichts mehr einbrachten. (by Bronco)