| 25.
min |
Steiner |
1:0 |
| 55. min |
L. Luegmayer |
1:1 |
| 58.
min |
C. Schuller/Eigentor |
2:1 |
|
| Neuhofen:
Roth, W. Schuller, Brandstetter,
M. Danzer, Marinkovic (ab 17.), C. Bauer, J. Schuller, G.
Höllmüller, Gerstner, L. Luegmayer, W. Hausberger Ersatzbank: C. Schuller.
Wechsel: |
| C.
Schuller |
46. |
W. Schuller |
|
Ergebnisse
U23 20. Runde:
KSV Böhlerwerk - SCU Wallsee 6:2
SV Münichreith - ASK Ybbs 0:0
SC Gresten - Petzenkirchen 1:1
SV Erlauf - Union Haag 0:1
SV Leiben - SV Mauer 2:4
Wieselburg - Union Neuhofen 2:1
Union Biberbach - TSV Grein 1:4>>> Bericht
Kampfmannschaft |
|
Mit 10 Spielern begonnen mit 10 aufgehört
In Wieselburg plagte Trainer Wolfgang Schuller
die Personalnot, sodass er zur Selbsthilfe griff und selbst einlief. Nachdem zwei weitere
Spieler nachgekommen waren, spielte man zunächst wie gewöhnlich mit 11 Spielern bis Leopold Brandstetter nach einem brutalen Foul
verletzt ausscheiden musste.
Neuhofen musste
gegen den Favoriten Wieselburg mit nur 10 Spielern starten. Um überhaupt auf diese Anzahl
an Spielern zu kommen, musste sich sogar Trainer Wolfgang
Schuller ein Dress überstreifen und spielte auf der Liberoposition.
Von dort konnte er sehr gut beobachten, wie Wieselburg von
Beginn an das Heft in die Hand nahm und Neuhofen regelrecht einschnürte. Mit herrlichem
Passspiel machte die Heimmannschaft den Neuhof'nern das Leben schwer. Geradlinige und gut
kombinierte Aktionen schafften immer wieder Verwirrung in der meist konfus wirkenden
Neuhof'ner Hintermannschaft und Wieselburg kam auch immer wieder zu guten Möglichkeiten.
Doch die Angreifer agierten zunächst noch zu kompliziert. Wieselburg konnte bis zum
Neuhof'ner Strafraum schöne Spielzüge aufziehen, doch an der Strafraumgrenze waren die
Braustädter mit dem Latein am Ende. Wenn sich doch einmal eine Möglichkeit innerhalb des
16ers ergab, zeigten sich große Abschlussschwächen.
Bei Neuhofen dauerte es eine Weile, bis man selbst aktiv
wurde und einige Chancen herausarbeitete. Auffallend dabei war, dass zwischen Angriff und
Verteidigung oft ein 20-Meter-Loch klaffte, das sich nicht schloss.
In der 25. Minute nützte Wieselburg schließlich eine der zahlreichen sich
bietenden Möglichkeiten zur 1:0-Führung, die zu diesem Zeitpunkt auch verdient war.
Neuhofen probierte es mit weiten Bällen auf die beiden Stürmer Leopold Luegmayer und Wolfgang Hausberger, doch Wieselburg verstand es
sich geschickt zu verteidigen. Neuhofen hatte vor dem Seitenwechsel auch noch 2 ganz dicke
Möglichkeiten, so vergaben Gerhard Höllmüller (30.) und Richard "Richie" Gerstner (44.) aus
aussichtsreicher Position. So stand es beim Pausenpfiff 1:0 für die Heimischen.
Nach dem Seitenwechsel schaltete sich Neuhofens Mittelfeld
öfters ein und die Gäste aus Neuhofen fanden schön langsam ins Spiel. Nach einem weiten
Abschlag auf Martin Danzer, der den Ball auf Wolfgang Hausberger weiterleitete, der wiederum
Kapitän Leopold Luegmayer in Position
brachte, gelang Neuhofens U23-Team der verdiente Ausgleich. Die Freude bei den Neuhof'ner
wehrte aber nicht lange.
Nach einer Flanke wollte Christian Schuller, der seinen Bruder Wolfgang Schuller in der Pause auf der
Liberoposition ablöste, in Bedrängnis den Ball am Tor vorbei ins Out befördern, doch
der Ball fand den Weg ins Tor zum glücklichen 2:1 für die Hausherren. Neuhofen ließ
sich aber nicht beirren und startete unter Regie von
Gerhard Höllmüller
und Christian Schuller eine erneute Offensive.
Das Gästeteam hatte auch einige gute Einschussgelegenheiten, die besten vergaben Leopold Luegmayer und Wolfgang Hausberger.
In der 75. Spielminute wurde Leopold
Brandstetter, der nicht seinen besten Tag erwischte, von einem Gegenspieler gefoult.
Der Wieselburger rutschte dem jungen Neuhof'ner hinein, der versuchte über das Bein des
Wieselburgers zu springen, doch der Attackierende erwischte Brandstetter fatal am Knie. Somit war das Spiel
für ihn eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff vorbei. Der Übeltäter erhielt für
diese rotverdächtige Aktion nur den gelben Karton präsentiert. Neuhofen musste die
Begegnung, so wie man sie begonnen hatte, mit 10 Spielern beenden.
In der Schlussphase wurden die Heimischen, bedingt durch die
nummerische Überlegenheit, nochmals stärker und kam, durch den Versuch der Neuhof'ner
doch noch den verdienten Ausgleich zu erzielen, zu guten Chancen, die aber nichts mehr
einbrachten. (by Bronco) |