| 25. min |
Stehlik |
0:1 |
| 30. min |
M. Hausberger |
0:2 |
| 47. min |
Groisböck |
1:2 |
| 65. min |
Stehlik |
1:3 |
|
| Neuhofen:
W. Danzer (3), Bauer (2),
Schuller (3), Putz (1), K. Hausberger (3), Hofmarcher (3 -
Gelb/Kritik), G. Höllmüller (3 - Gelb/Kritik), Flatzelsteiner (3),
Stehlik (3), M. Hausberger (3 - Gelb/Foul), L. Luegmayer II (2). Ersatzbank:
Roth, F. Höllmüller (-), W.
Hausberger, K. Luegmayer (-).
Wechsel: |
| F. Höllmüller |
87. |
Hofmarcher |
| K. Luegmayer |
88. |
Luegmayer |
|
Ergebnisse 22. Runde:
KSV Böhlerwerk - ASK Ybbs 2:3
SCU Wallsee - Petzenkirchen 1:1
SV Münichreith - Union Haag 1:0
SC Gresten - SV Mauer 2:2
SV Erlauf - Union Neuhofen 1:3
SV Leiben - TSV Grein 2:1
SC Wieselburg - Biberbach 3:0 Nachtragsspiele:
SCU Wallsee - TSV Grein 4:8
SC Gresten - SC Wieselburg 2:2 KSV Böhlerwerk - Münichreith 0:1
SV Leiben - SV Petzenkirchen 1:2
Union Biberbach - SV Mauer 3:1 |
Tabelle
22. Runde: |
| 1. |
Wieselburg |
54 |
+42 |
| 2. |
Petzenkirchen |
51 |
+32 |
| 3. |
Grein |
41 |
+27 |
| 4. |
Münichreith |
37 |
+1 |
| 5. |
Gresten |
34 |
+7 |
| 6. |
Mauer |
30 |
+6 |
| 7. |
Leiben |
30 |
-4 |
| 8. |
Neuhofen |
27 |
-12 |
| 9. |
Ybbs |
26 |
-14 |
| 10. |
Biberbach |
24 |
-1 |
| 11. |
Erlauf |
24 |
-13 |
| 12. |
Böhlerwerk |
22 |
-5 |
| 13. |
Haag |
15 |
-27 |
| 14. |
Wallsee |
11 |
-41 |
|
| Presse: SV Erlauf - Union Neuhofen 1:3. Nachdem
Neuhofen in den ersten Minuten Göttin Fortuna zweimal zur Seite stand, fanden die Gäste
immer besser ins Spiel. Toni Stehlik erlöste Neuhofen schließlich in der 25. Minute, als
er den Ball auf Raten ins Erlaufer Tor buxierte. Nur fünf Minuten später erhöhte Mario
Hausberger auf 2:0. Neuhofen kontrollierte das Spiel bis zum Pausenpfiff. Nach dem
Seitenwechsel die fast schon obligate Dusche für die Schuller-Elf und Erlauf verkürzte
auf 1:2. Danach war die Heimelf drückend überlegen, konnte aber keine Torchance
erarbeiten. Toni Stehliks zweiter Treffer brachte die Entscheidung. Neuhofen vergab in der
Schlussphase noch etlich Möglichkeiten auf einen höheren Sieg. (NÖN Amstetten) |
Spieler der Runde:
Endlich zeigt Toni Stehlik, warum er wichtig für
Neuhofen ist. Mit dem 1:0 eröffnete er den Torreigen in Erlauf. Zwar vergab der
tschechische Stürmer noch zahlreiche Chancen auf einen höheren Sieg, doch das 3:1 -
praktisch aus dem Nichts - stellte er den überlebenswichtigen Sieg für die Neuhof'ner
Mannschaft sicher.>>> Spielbericht U23 |
|
Neuhofen beendete Leerlauf in Erlauf
Mit etwas Glück, das in den vergangenen Spielen nicht immer auf Seiten der Neuhof'ner
war, und viel Kampfgeist erkämpfte Neuhofen nach 7 sieglosen Spielen en suite endlich
wieder drei - sehr, sehr wertvolle - Punkte.
Gleich zu Beginn blieb den Neuhof'nern bei zwei
Aktionen der Heimischen das Herz fast stehen. Zuerst sprang eine abgerissene Flanke von
der Latte zurück in das Feld und einem Erlaufer Stürmer direkt vor die Beine. Doch
anstatt das Leder ins leere Tor zu befördern, schob er den Ball neben das Tor. Kurz
darauf eine ähnliche Situation, doch auch bei der zweiten 100%igen zeigte Erlauf große
Abschlussschwächen.
Nach
den zwei Schrecksekunden fand aber Neuhofen mit Fortdauer immer besser ins Spiel und
versuchte die Akzente zu setzen, was aber nicht so recht klappen wollte. Erlauf war in den
ersten 20 Minuten die bessere und dynamischere Mannschaft, doch dann riss bei den
Hausherren der Faden und Neuhofen begann endgültig das Spiel zu kontrollieren. Während
die linke Flanke mit Martin Flatzelsteiner,
der wieder einmal zeigte, warum er bereits beim FC Waidhofen gespielt hat, die Angriffe
der Gäste abfing und Gegenangriffe einleitete, funktionierte vieles auf der rechten Seite
mit Michael Hofmarcher nicht so recht. Je
länger das Spiel aber dauerte, desto stärker wurde der Hausmeninger und mit ihm die
rechte Angriffsseite.
In der 25. Minute war es dann soweit. Eine Flanke von der
rechten Seite und Toni Stehlik brachte den Ball
nach einigem Hin und Her doch im Tor von Erlauf unter. Somit ging die Union Neuhofen nach
385 Minuten wieder einmal in Front.
Ausnahmsweise
ließ sich Neuhofen nach der Führung diesmal nicht zurückfallen sondern versuchte gleich
nachzusetzen. Erlauf etwas geschockt durch das Gegentor war nun sehr mit der Defensive
beschäftigt und hatte alle Hände voll zu tun, die anstürmenden Neuhof'ner abzuwehren.
Fünf Minuten nach dem Führungstreffer klingelte es aber erneut im Tor der Heimelf.
Torschütze des 2:0 war Mario Hausberger, der
überlegt einschoss. Somit brach der flinke Flügelstürmer seine Torsperre, die bereits
sage und schreibe 747 Minuten andauerte. Zum letzten Mal netzte der sympathische
Neuhof'ner, der im Herbst zum Schrecken der gegnerischen Abwehrreihen mutiert war, beim
3:1-Heimsieg gegen den ASK Ybbs am 11.11. 2000.
Die Führung war nun mehr als verdient und Gerhard
Höllmüller, die Schaltzentrale im Neuhof'ner Mittelfeld, hatte sogar die große
Möglichkeit auf das 3:0 und damit auf die wahrscheinlich endgültige Entscheidung, doch
er scheiterte in der 37. Spielminute am Erlaufer Schlussmann.
Erlauf
versuchte natürlich vor der Pause noch einen Treffer aufzuholen und fand kurz vor dem
Seitenwechsel noch eine dicke Möglichkeit vor, doch Wolfgang
Danzer im Tor der Gäste konnte sich auszeichnen und parierte die große Chance auf
den Anschlusstreffer.
Zu Beginn der zweiten Hälfte irrten die Neuhof'ner dann aber
wieder wie eine aufgeschreckte Schafherde herum und bekamen dafür die Rechnung
präsentiert. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Libero Reinhard Bauer, der sich in einigen Aktionen etwas zu
Ball verliebt zeigte, und schlechtem Deckungsverhalten kam Erlaufs eingewechselter
Stürmer Groisböck zum schnellen 1:2-Anschlusstreffer für die Heimischen.
Mit diesem Gegentreffer waren alle Vorsätze der Gäste
zerstört und Erlauf erkannte die Unsicherheiten der Neuhof'ner und drängte nun auf den
Ausgleich. Alleine Neuhofen ließ keine effektiven Möglichkeiten zu. Die besten Chancen
fanden die Hausherren noch bei Freistößen an der Neuhof'ner Strafraumgrenze vor, doch
die Schüsse waren keine Gefahr.
Wie aus dem Nichts sorgte
dann Toni Stehlik in der 65. Minute mit seinem
zweiten Treffer für die Entscheidung. Nach einem Konter über die linke Seite schlug der
Tscheche erneut per Kopf zu und erlöste die Neuhof'ner Bank, die immer unruhiger geworden
war.
Nach dem 3:1 für Neuhofen war die Partie gelaufen. Erlauf
versuchte zwar noch alles um vielleicht doch noch heranzukommen, doch Neuhofen stand
hinten relativ gut und Erlauf wusste kein Paraderezept diese Abwehr zu knacken. Neuhofen
hingegen fand in Konterstößen immer wieder tolle Möglichkeiten vor, doch Neuhofens
Angriffsreihe war zu unkonzentriert im Abschluss und vergab einen höheren Sieg in dieser
Begegnung. Im Großen und Ganzen war der Sieg für Neuhofen aber verdient, da man die
besseren Möglichkeiten vorfand und diesmal auch zu nützen verstand. (by Bronco) |