22. RUNDE - 12.5. 2001: SV Erlauf - Union Neuhofen 1:3 (0:2)
25. min Stehlik 0:1
30. min M. Hausberger 0:2
47. min Groisböck 1:2
65. min Stehlik 1:3
Neuhofen: W. Danzer (3), Bauer (2), Schuller (3), Putz (1), K. Hausberger (3), Hofmarcher (3 - Gelb/Kritik), G. Höllmüller (3 - Gelb/Kritik), Flatzelsteiner (3), Stehlik (3), M. Hausberger (3 - Gelb/Foul), L. Luegmayer II (2).

Ersatzbank: Roth, F. Höllmüller (-), W. Hausberger, K. Luegmayer (-).

Wechsel:

F. Höllmüller 87. Hofmarcher
K. Luegmayer 88. Luegmayer
Ergebnisse 22. Runde:
KSV Böhlerwerk - ASK Ybbs 2:3
SCU Wallsee - Petzenkirchen 1:1
SV Münichreith - Union Haag 1:0
SC Gresten - SV Mauer 2:2
SV Erlauf - Union Neuhofen 1:3
SV Leiben - TSV Grein 2:1
SC Wieselburg - Biberbach 3:0

Nachtragsspiele:
SCU Wallsee - TSV Grein 4:8
SC Gresten - SC Wieselburg 2:2 KSV Böhlerwerk - Münichreith 0:1
SV Leiben - SV Petzenkirchen 1:2
Union Biberbach - SV Mauer 3:1

Tabelle 22. Runde:

1. Wieselburg 54 +42
2. Petzenkirchen 51 +32
3. Grein 41 +27
4. Münichreith 37 +1
5. Gresten 34 +7
6. Mauer 30 +6
7. Leiben 30 -4
8. Neuhofen 27 -12
9. Ybbs 26 -14
10. Biberbach 24 -1
11. Erlauf 24 -13
12. Böhlerwerk 22 -5
13. Haag 15 -27
14. Wallsee 11 -41
Presse: SV Erlauf - Union Neuhofen 1:3. Nachdem Neuhofen in den ersten Minuten Göttin Fortuna zweimal zur Seite stand, fanden die Gäste immer besser ins Spiel. Toni Stehlik erlöste Neuhofen schließlich in der 25. Minute, als er den Ball auf Raten ins Erlaufer Tor buxierte. Nur fünf Minuten später erhöhte Mario Hausberger auf 2:0. Neuhofen kontrollierte das Spiel bis zum Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel die fast schon obligate Dusche für die Schuller-Elf und Erlauf verkürzte auf 1:2. Danach war die Heimelf drückend überlegen, konnte aber keine Torchance erarbeiten. Toni Stehliks zweiter Treffer brachte die Entscheidung. Neuhofen vergab in der Schlussphase noch etlich Möglichkeiten auf einen höheren Sieg.  (NÖN Amstetten)
Spieler der Runde:
Endlich zeigt Toni Stehlik, warum er wichtig für Neuhofen ist. Mit dem 1:0 eröffnete er den Torreigen in Erlauf. Zwar vergab der tschechische Stürmer noch zahlreiche Chancen auf einen höheren Sieg, doch das 3:1 - praktisch aus dem Nichts - stellte er den überlebenswichtigen Sieg für die Neuhof'ner Mannschaft sicher.

>>> Spielbericht U23

Neuhofen beendete Leerlauf in Erlauf
Mit etwas Glück, das in den vergangenen Spielen nicht immer auf Seiten der Neuhof'ner war, und viel Kampfgeist erkämpfte Neuhofen nach 7 sieglosen Spielen en suite endlich wieder drei - sehr, sehr wertvolle - Punkte.

Foto: UNO63.com/ArchivGleich zu Beginn blieb den Neuhof'nern bei zwei Aktionen der Heimischen das Herz fast stehen. Zuerst sprang eine abgerissene Flanke von der Latte zurück in das Feld und einem Erlaufer Stürmer direkt vor die Beine. Doch anstatt das Leder ins leere Tor zu befördern, schob er den Ball neben das Tor. Kurz darauf eine ähnliche Situation, doch auch bei der zweiten 100%igen zeigte Erlauf große Abschlussschwächen.

Foto: UNO63.com/ArchivNach den zwei Schrecksekunden fand aber Neuhofen mit Fortdauer immer besser ins Spiel und versuchte die Akzente zu setzen, was aber nicht so recht klappen wollte. Erlauf war in den ersten 20 Minuten die bessere und dynamischere Mannschaft, doch dann riss bei den Hausherren der Faden und Neuhofen begann endgültig das Spiel zu kontrollieren. Während die linke Flanke mit Martin Flatzelsteiner, der wieder einmal zeigte, warum er bereits beim FC Waidhofen gespielt hat, die Angriffe der Gäste abfing und Gegenangriffe einleitete, funktionierte vieles auf der rechten Seite mit Michael Hofmarcher nicht so recht. Je länger das Spiel aber dauerte, desto stärker wurde der Hausmeninger und mit ihm die rechte Angriffsseite.

In der 25. Minute war es dann soweit. Eine Flanke von der rechten Seite und Toni Stehlik brachte den Ball nach einigem Hin und Her doch im Tor von Erlauf unter. Somit ging die Union Neuhofen nach 385 Minuten wieder einmal in Front.

Foto: UNO63.com/ArchivAusnahmsweise ließ sich Neuhofen nach der Führung diesmal nicht zurückfallen sondern versuchte gleich nachzusetzen. Erlauf etwas geschockt durch das Gegentor war nun sehr mit der Defensive beschäftigt und hatte alle Hände voll zu tun, die anstürmenden Neuhof'ner abzuwehren. Fünf Minuten nach dem Führungstreffer klingelte es aber erneut im Tor der Heimelf. Torschütze des 2:0 war Mario Hausberger, der überlegt einschoss. Somit brach der flinke Flügelstürmer seine Torsperre, die bereits sage und schreibe 747 Minuten andauerte. Zum letzten Mal netzte der sympathische Neuhof'ner, der im Herbst zum Schrecken der gegnerischen Abwehrreihen mutiert war, beim 3:1-Heimsieg gegen den ASK Ybbs am 11.11. 2000.

Die Führung war nun mehr als verdient und Gerhard Höllmüller, die Schaltzentrale im Neuhof'ner Mittelfeld, hatte sogar die große Möglichkeit auf das 3:0 und damit auf die wahrscheinlich endgültige Entscheidung, doch er scheiterte in der 37. Spielminute am Erlaufer Schlussmann.

Foto: UNO63.com/ArchivErlauf versuchte natürlich vor der Pause noch einen Treffer aufzuholen und fand kurz vor dem Seitenwechsel noch eine dicke Möglichkeit vor, doch Wolfgang Danzer im Tor der Gäste konnte sich auszeichnen und parierte die große Chance auf den Anschlusstreffer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte irrten die Neuhof'ner dann aber wieder wie eine aufgeschreckte Schafherde herum und bekamen dafür die Rechnung präsentiert. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Libero Reinhard Bauer, der sich in einigen Aktionen etwas zu Ball verliebt zeigte, und schlechtem Deckungsverhalten kam Erlaufs eingewechselter Stürmer Groisböck zum schnellen 1:2-Anschlusstreffer für die Heimischen.

Mit diesem Gegentreffer waren alle Vorsätze der Gäste zerstört und Erlauf erkannte die Unsicherheiten der Neuhof'ner und drängte nun auf den Ausgleich. Alleine Neuhofen ließ keine effektiven Möglichkeiten zu. Die besten Chancen fanden die Hausherren noch bei Freistößen an der Neuhof'ner Strafraumgrenze vor, doch die Schüsse waren keine Gefahr.

Foto: UNO63.com/ArchivWie aus dem Nichts sorgte dann Toni Stehlik in der 65. Minute mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Nach einem Konter über die linke Seite schlug der Tscheche erneut per Kopf zu und erlöste die Neuhof'ner Bank, die immer unruhiger geworden war.

Nach dem 3:1 für Neuhofen war die Partie gelaufen. Erlauf versuchte zwar noch alles um vielleicht doch noch heranzukommen, doch Neuhofen stand hinten relativ gut und Erlauf wusste kein Paraderezept diese Abwehr zu knacken. Neuhofen hingegen fand in Konterstößen immer wieder tolle Möglichkeiten vor, doch Neuhofens Angriffsreihe war zu unkonzentriert im Abschluss und vergab einen höheren Sieg in dieser Begegnung. Im Großen und Ganzen war der Sieg für Neuhofen aber verdient, da man die besseren Möglichkeiten vorfand und diesmal auch zu nützen verstand. (by Bronco)