Spiel aus der Hand gegebenNeuhofen führte kurz vor der Pause mit 3:0 ging aber mit nur einem Treffer Vorsprung in die zweite Hälfte. Am Ende musste die Renner-Equipe sogar noch froh sein, überhaupt gepunktet zu haben.
Wenn man einen klaren 3:0-Vorsprung nicht über die Zeit bringt, braucht man sich nicht über andere Faktoren den Kopf zerbrechen. Da sollte sich jeder Spieler bei der eigenen Nase nehmen, um solche Szenarien in Zukunft zu vermeiden. Nach einem Abseitstor für die Gäste, das der Schiedsrichter annullierte, kam Neuhofen durch Mario Hausberger zur Führung, als der Neuhofner Stürmer vor KSV-Keeper Grubhofer am Ball war und ihn am Schlussmann vorbei ins Tor schob. Danach hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. Auf Neuhofner Seite hatte vor allem Gerald Kössl bei fast allen Aktionen seinen Kopf oder seinen Fuß mit im Spiel. In der 38. Minute war es aber Thomas Kogler, der auf 2:0 stellte. Böhlerwerks Abwehr wehrte den Ball nur kurz ab und der heranstürmende Kogler knallte den Ball unhaltbar neben die Stange. Nur vier Minuten darauf zeigte Kössl wieder einmal seine Klasse, setzte sich durch und schob den Ball platziert ins Eck (Foto). Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die Elf der Gäste gesetzt, doch noch vor dem Seitenwechsel verkürzte die Mannschaft von Trainer Leimhofer auf 2:3. Zuerst war die Neuhofner Hintermannschaft bei einer weiten Freistoßflanke von Frnka nicht ganz im Bild und Michél Bammacher verkürzte auf 1:3. Nur wenig später zeigte der Schiedsrichter zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt. Christian Pöchhacker, im Sommer kurze Zeit bei Neuhofen im Gespräch, ließ sich die Chance nicht nehmen. Nach dem Seitenwechsel machte Neuhofen einen geschockten Eindruck. Die beiden schnell aufeinander folgenden Treffer kurz vor dem Pausenpfiff hatten ihre Spuren hinterlassen. Die Gäste wurden stärker und drängten auf den Ausgleich. In der 66. Minute attackierte Neuhofens Defensive nur halbherzig und Christoph Leidi düpierte gleich drei Verteidiger und Tormann Danzer auf der Cornerlinie ehe sein Querpass mit Toni Saric einen Abnehmer fand. Nun war Feuer am Dach bei Neuhofen, denn Böhlerwerk hatte nun das Momentum auf ihrer Seite. Sieben Minuten nach dem Ausgleichstreffer bekam zudem noch Reinhard Bauer vom Unparteiischen den gelb Karton zu sehen und da er bereits kurz vor der Pause zum ersten Mal Gelb gesehen hatte, musste er vorzeitig den Gang unter die Dusche antreten. In den letzten Minuten hatte Neuhofens Defensive alle Hände voll zu tun und Göttin Fortuna auf ihrer Seite. Zuerst rettete der eben erst eingewechselte Franz Höllmüller auf der Linie, ein weiteres Mal der rechte Torpfosten. Die letzte zwingende Chance verzeichnete aber Neuhofen durch Franz Höllmüller, der eine Hausberger-Vorlage direkt nahm, jedoch an Ernst Grubhofer scheiterte. Schlussendlich können - bzw. müssen - beide Mannschaften mit dem Remis
leben. Neuhofen hatte mehr vom Spiel in der 1. Hälfte, die zweiten 45
Minuten gehörten ganz klar den Gästen. Anmerkungen:
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||