Mario
Hausberger war einer der Neuhofner, die das 2:1 am Fuß hatten. Am Ende
musste man sich mit einem Zähler zufrieden geben.
Das Spiel der Tabellennachbarn versprach
umkämpfte 90 Minuten. Doch die erste Spielhälfte enttäuschte in dieser
Hinsicht - besonders aus Neuhofner Sicht.
Die Heimischen wirkten wie gelähmt. Ob es die
Stars der Waidhofner (Schuiteman, Vogel, Maderthaner) waren oder das
rasche 0:1 nach drei Minuten? Wer weiß ...
Den Anfang hatten sich die Neuhofner
bestimmt anders vorgestellt. Schon nach drei Minuten wurde ein
weiter Ball in den Strafraum der Gastgeber zur unlösbaren Aufgabe
für drei Neuhofner Verteidiger, die mitsamt Keeper Jörg Roth das 0:1
durch Martin Mostböck nicht verhindern konnten.
Waidhofen diktierte die Partie,
Neuhofen kam überhaupt nicht auf Touren. Eklatante Fehlpässe, zu
wenig Laufbereitschaft und nicht vorhandene Aggressivität ließen
exakt null effektive Torchancen vor der Pause zu. Roller und
abgerissene Flanken waren schon alles, was auf der Haben-Seite
verbucht werden konnten.
Auf der Gegenseite musste Jörg Roth
zweimal sein Können aufbieten, um einen weiteren Gegentreffer zu
verhindern. Gleich nach Wiederbeginn war es erneut Roth, der das 0:2
vereitelte. Doch damit hatte Waidhofen sein Pulver beinahe
verschossen.
Freistoß-Spezialist Thomas Kogler
setzte das Leder in den Winkel und sorgte für den bis dahin
überraschenden Ausgleich. Doch mit dem 1:1 wurden die Neuhofner
munter und kamen langsam auf Touren.
In Minute 56 setzte Kurt Luegmayer den
Ball übers Gehäuse. Nur vier Minuten später hätte es eigentlich 2:1
heißen müssen, doch Waidhofen-Goalie Rene Schönegger wehrte einen
Schuss von Robert Gruber auf der Linie mit dem Fuß ab. Zwei Minuten
darauf musste Schönegger gleich dreimal gegen Joachim Schuller und
Mario Hausberger, die beide aus kurzer Distanz schossen, retten.
Als weitere zwei Minuten später
Torschütze Mostböck mit der Ampelkarte vom Platz musste, schien
Neuhofen auf der Siegerstraße zu sein - doch Irrtum! Die
Zehetner-Elf kam mit einem Mann mehr wieder aus dem Tritt. Harald
Maderthaner knallte in der 67. Minute an die Latte - auf der
Neuhofner Bank hieß es tief durchatmen.
Die größeren Chancen auf die
Entscheidung hatten in der Folge zwar die Hausherren, doch der
Umstand, dass selbst die besten Schussgelegenheiten nicht genutzt
wurden, zeigt, warum Neuhofen derzeit auf einem Abstiegsplatz
rangiert: zu wenig Selbstvertrauen, zu schlechte Chancenauswertung,
zu wenige Punkte.
Somit könnte das Unentschieden gegen
die Waidhofner unter dem Strich zu wenig sein. Vielleicht war der
Punkt aber auch lebensnotwendig - die Endabrechnung wird es weisen.
Nun haben die Mannen rund um Kapitän
Jörg Roth zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste schwere Spiel in
Steinakirchen vorzubereiten, denn kommendes Wochenende ist Neuhofen
spielfrei.
Neuhofen U23 -
Senioren Neuohfen 11:1.
Die spielfreien
U23-Kicker der Neuhofner duellierten sich mit einer verstärkten
Neuhofner Senioren-Truppe. Eine solide Mannschaftsleistung, garniert
mit einem überragenden Jaroslav Janak, der derzeit in der
Kampfmannschaft nicht zum Zug kommt, und einem lauffreudigen Andreas
Gruber brachte einen klaren, souveränen Erfolg, der jedoch
sicherlich zu hoch ausfiel.
|