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Es kam wieder Hoffnung zurück. Der SC Schaffenfeld hatte den
Spielbetrieb eingestellt. Folgende Spieler kamen von Schaffenfeld:
Helfried Kössler, Leopold Ebner, Josef Krenn, Franz Balzer sowie die
Brüder Höttl. In der Winterübertrittzeit kamen Johann Fragner, Karl
Rechberger und Josef Sversepa. Neuzugänge aus Hausmening: Werner
Lemberger, Walter Reikersdorfer, Fritz Gnadenberger, Willi Schmid, Franz
Aiginger, Wolfgang und Walter Schuller.
Von Westbahn Linz kam Walter Gassner. Die Leihspieler Anton Hirschl,
Johann Aigner, WIlli Kössl und Franz Wagenhofer kamen von Hausmening
zurück. Dadurch war die Union Neuhofen in der Lage an der
Juniorenmeisterschaft 1965/66 teilzunehmen.
Im Sommer wurden am Fußballplatz einige Drainagestränge verlegt,
wobei die Hauptarbeit von Gottfried Langsenlehner, Leo Lumplecker,
Konrad Kößl und Hilmar Handler geleistet wurde.
Das Spieljahr 1965/66 war sehr durchwachsen und so landete die Union
Neuhofen mit 21 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Meister wurde Union
Amstetten 1b. Die Reservemannschaft wurde mit 24 Punkten Vierter.
Die besten Torschützen der Kampfmannschaft:
Johann Fragner (14), Walter Reikersdorfer (10), Willi Schmid (9), Karl
Rechberger (7).
Das herausragende Ergebnis
Neuhofen schlug meister Union Amstetten 1b mit 4:2.
Aufstellung: Alois Helpersdorfer; Helfried Kössler, Walter Gassner,
Leopold Sandhofer; Johann Höllmüller, Hermann Stöger, Walter
Reikersdorfer; Franz Balzer, Hans Fragner, Karl Rechberger, Willi
Schmid.
Tore: Fragner (2), Rechberger (2).
Der 500-Kilo-Sturm
Die Stürmerreihe der Reservemannschaft lautete: Hans Stöger, Franz
Schuller I, Höttl I, Ludwig Semek und Höttl II.
Da jeder dieser Stürmer ein Gewicht von annähernd 100 kg (einige sogar
darüber) auf die Waage brachte, wurde dieser Sturm "500-Kilo-Sturm"
genannt. Immerhin erzielte dieser in der Meisterschaft 65/66 85 Tore!
Schützenkönig wurde Hans Stöger mit 15 Toren vor Höttl mit 14 Toren und
Franz Schuller I mit 8 Toren. |